Qualitätsmanagement bei mbw® Wanderup

Seit Juli 2012 hat mbw® ein hausinternes Qualitätsmanagement installiert. Diese Abteilung kümmert sich ausschließlich um die Überwachung der Produkte, die Einhaltung von Richtlinien und Normen und die Prozessoptimierung im Betrieb.

Der Leiter der Abteilung, Lutz Franke, arbeitet seit fast 20 Jahren ausschließlich im Qualitätsmanagement. Ende 2012 hat Herr Franke eine Ausbildung zur Fachkraft für Spielzeugsicherheit absolviert und darf ab jetzt den Titel „Geprüfte Fachkraft Spielzeugsicherheit“ tragen.

Im Rahmen seiner Tätigkeit als QM hat Herr Franke bereits eine Vielzahl der BSCI Fabriken (Business Social Compliance Initiative / www.bsci-intl.org) in China besucht. mbw® selbst ist seit 2010 BSCI Mitglied.

Die Qualitätskontrolle in Fernost erfolgt durch Mitarbeiter, die die Produktion kontinuierlich überwachen und somit einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass mbw® auch in Zukunft ausgesuchte Produkte zuverlässig und in gleichbleibender Qualität liefern kann.

Qualität durch Qualifikation

Unser Qualitätsmanager Lutz Franke nimmt regelmäßig an Schulungen und Seminaren teil, um im stark veränderlichen Umfeld aus Vorgaben, Anforderungen und Normen immer up-to-date zu bleiben.

Dies garantiert, dass mbw® rechtzeitig auf etwaige Veränderungen reagieren und die Produkte/Produktpalette – falls nötig – entsprechend anpassen kann.

Zertifikat, Geprüfte Fachkraft für Spielzeugsicherheit
Zertifikat, Geprüfte Fachkraft für Spielzeuglicherheit
Weiterbildung zur Fachkraft für Spielzeugsicherheit
Weiterbildung zur Fachkraft für Spielzeugsicherheit
Seminar, REACH
Seminar, Die REACH-Verordnung verstehen und anwenden
Seminar, GFS
GFS-Seminar: Verbraucherschutz, Normen, Prüfungen
Seminar für Spielzeugsicherheit
Seminar für Spielzeugsicherheit: Normen, Material
Seminar, Sicherheit von Spielzeug
Seminar, Sicherheit von Spielzeug: Normen, Analytik
Seminar, Kennzeichnungspflicht von Produkten
Seminar, Kennzeichnungspflicht von Produkten
Weiterbildung, Nürnberger Spielzeug-Symposium
Weiterbildung, Nürnberger Spielzeug-Symposium
Seminar, Spielzeugsicherheit
Seminar für Spielzeugsicherheit
Seminar, Kinderartikel im Fokus der Marktwirtschaft
Seminar, Kinderartikel im Fokus der Marktwirtschaft
Schulung, Produktsicherheit von Spielzeug
Schulung, Produktsicherheit von Spielzeug

Qualität auf ganzer Linie

„Im Zweifelsfall prüfen wir jede Kiste“

Lutz Franke ist seit Juli 2012 bei mbw, Wanderup, für das Thema Qualitätsmanagement zuständig und kümmert sich u.a. um die Überwachung der Produkte und die Einhaltung von Richtlinien und Normen. Seit Ende 2012 darf sich Franke außerdem „TÜV-geprüfte Fachkraft Spielzeugsicherheit“ nennen. Die Spielzeugsicherheit ist ein sensibles Thema, das Hersteller und Inverkehrbringer vor besondere Herausforderungen stellt.

 

Brit München (Kids Promotion) im Interview mit Lutz Franke:

Herr Franke, seit 2012 hat mbw eine eigene Abteilung für Qualitätsmanagement eingerichtet. Sie sind u.a. dafür zuständig, dass Badeenten, Plüschteddys & Co. den vorgeschriebenen Sicherheitsanforderungen entsprechen, bevor sie an die Kunden ausgeliefert werden. Wie sieht eine solche Überwachung der Spielzeugsicherheit aus?

Lutz Franke: Bei mbw gab es natürlich auch schon Qualitätsprüfungen, bevor eine eigene Abteilung dafür eingerichtet wurde. Lieferungen wurden immer schon überprüft, für viele Artikel wurden außerdem Testreports angefordert, z.B. beim TÜV. Dafür wird ein Artikel an die Prüfstelle geschickt und dort durchgetestet, nach zwei bis drei Wochen erhält der Auftraggeber dann das Testergebnis. Ich habe die Wareneingangskontrollen ausgeweitet und vor allem damit begonnen, sie zu dokumentieren. Heute können wir genau sagen, mit welcher Charge welcher Artikel kam und wie umfangreich diese Charge geprüft wurde.

Machen Sie jede Kiste auf und prüfen den Inhalt?

Im Zweifelsfall ja. Es gibt ein Standard-Prüfprocedere in der Industrie, AQL (Acceptable Quality Limit im Prüflos), das stichprobenartig vorgeht und je nach Güte der Stichproben die Tests bei einer auffälligen Charge ausweitet. Für den Fall, dass eine eingehende Lieferung den AQL Prüfrahmen überschreiten sollte, wird eine 100%ige Kontrolle durchgeführt.

Gibt es denn bei Ihren Lieferanten in Fernost keine Routineprüfungen der Qualität, bevor ein Container auf die Reise geht?

Doch, die gibt es selbstverständlich. Alle unsere Lieferungen aus Fernost werden vor Verschiffung von unserer chinesischen Mitarbeiterin nach AQL geprüft. Dank unseres Holding-Offices in Shanghai sind wir hier gut aufgestellt. Mit den meisten Herstellern in Fernost arbeiten wir seit vielen Jahren zusammen, eine Vielzahl ist BSCI zertifiziert und entspricht somit den Vorgaben der Business Social Compliance Initiative. Auch auf die Erfüllung der ICTI-Normen – der Normen des International Council of Toy Industries – legen wir bei der Auswahl unserer Lieferanten wert. Ich habe selber viele unserer Fabriken in Asien besucht und konnte auch an einem BSCI-Audit teilnehmen – da wird schon sehr gründlich geprüft und nicht nur an der Oberfläche gekratzt. Wir lassen uns von unseren Lieferanten außerdem eine Garantieerklärung geben, dass sie auch tatsächlich nur die Materialien verwenden, die vorgegeben sind, und diese nicht verändern. Je nach Arbeitsanfall erlauben wir uns auch unangemeldete Besuche während der Produktionsphase, und hin und wieder beauftragen wir unabhängige Prüfinstitute mit diesen Inspektionen, z.B. UL. Außerdem kann man natürlich auch in Fernost Prüfungen durch z.B. den TÜV Rheinland beauftragen.

Worauf muss bei der Fertigung geachtet werden, damit ein Spielzeug wirklich sicher ist?

Für uns ist die EN 71 das Gebetbuch, also die EU-Norm, die die Sicherheit von Spielzeug beschreibt. Diese besagt z.B., dass keine Nähte aufreißen dürfen, dass Kleinteile sich nicht lösen dürfen etc. Der Worst Case wäre für uns etwa, wenn bei einem Plüschteddy die Augen ausgerissen werden können. Daher wird diesbezüglich in der Fertigung sehr sorgsam gearbeitet: So besteht z.B. das Auge eines Teddys aus einer Halbkugel mit einem kleinen Stift. Dieser Stift wird durch den Stoff des Teddys gedrückt und auf dessen Rückseite mit Gewebeklebeband versiegelt. Zur Verstärkung wird zusätzlich noch ein Stoffstreifen dahinter gelegt, dann wird auf den Stift mit Druckluft eine Scheibe aufgepresst, damit das Auge fest im Kopf des Teddys verankert ist. Das noch überstehende Ende des Stiftes wird verschweißt.

Um beim Beispiel Teddy zu bleiben: Was prüfen Sie zusätzlich zu den Augen noch bei einer eingehenden Lieferung?

Wir unterziehen die Nähte einem Zugtest, um sicherzugehen, dass sie sich nicht öffnen lassen und keine Polyfüllung austreten kann. Dafür werden die Nähte auseinandergezogen und müssen dem Zug standhalten. Auch Arme und Beine der Teddys müssen Zug und Verdrehungen überstehen, ohne sich zu lösen.

Und so können Sie sicherstellen, dass kein unsicheres Spielzeug in den Markt gelangt?

Zumindest tun wir alles, um das zu verhindern.

Bewusst einkaufen mit OEKO-TEX®

OEKO-Tex

OEKO-TEX® Standard 100: Was ist das?

Das Label „Textiles Vertrauen – schadstoffgeprüfte Textilien nach OEKOTEX® Standard 100“ kennzeichnet textile Produkte, deren gesundheitliche Unbedenklichkeit von unabhängigen Instituten der OEKO-TEX® Gemeinschaft erfolgreich auf über 100 gesundheitsrelevante Parameter getestet wurden. Das Prüfzeichen wird nur für solche Artikel vergeben, bei denen sämtliche Bestandteile unbedenklich sind. Dazu gehören Oberstoffe wie Gewebe oder Maschenware, Einlagen sowie Näh- und Stickgarne, aber auch Zubehör aus Metall oder Kunststoff (z. B. Reißverschlüsse, Knöpfe, Kunststoffaugen, Klettverschlüsse etc.).

Die OEKO-TEX® Schadstoffprüfungen umfassen mehr als 100 verschiedene Parameter und gehen über gesetzliche Forderungen deutlich hinaus. Dazu gehören u.a.:

  • Verbotene Azo-Farbmittel
  • Krebserregende und allergisierende Farbstoffe
  • Pestizide
  • Schwermetalle (z.B. Nickel)
  • Weichmacher (Phthalate)
  • Formaldehyd

Die zertifizierten Artikel erfüllen die geltenden Anforderungen des Anhangs XVII von REACH.

Umfassende Sicherheit für den Verbraucher – das ist der Anspruch der Schadstoffprüfungen nach OEKO-TEX® Standard 100. Für den Kauf OEKO-TEX® zertifizierter Artikel sprechen sieben gute Gründe:

1. Die OEKO-TEX® Laborprüfungen richten sich immer nach dem Verwendungszweck eines Textilprodukts.
Da Babys besonders empfindlich sind, gelten bei textilen Artikeln für Kleinkinder bis zu 3 Jahren die höchsten Anforderungen des gesamten Prüfprogramms.

2. Die Schadstoffprüfungen erfolgen ausschließlich durch unabhängige Institute.

3. Weltweit gelten einheitlich dieselben Prüfkriterien und Testmethoden.
Deshalb spielt es keine Rolle, welches OEKO-TEX® Mitgliedsinstitut die Labortests durchführt, in welchem Land die Textilien hergestellt wurden und wo man Produkte mit OEKO-TEX® Label kauft.

4. Die OEKO-TEX® Schadstoffprüfungen berücksichtigen alle möglichen Aufnahmewege von unerwünschten Substanzen in den Körper: über die Atmung, durch Hautkontakt sowie über den Mund.
Spezielle Simulationstests ermöglichen eine gebrauchsnahe Beurteilung, so z. B. beim Nachweis von guten Farbechtheiten mittels künstlicher Speichellösung – gerade bei Babyartikeln ein wichtiger Aspekt, da Kleinkinder alles in den Mund nehmen und daran nuckeln.

5. Die Kriterien und Grenzwerte der OEKO-TEX® Laborprüfungen werden jährlich aktualisiert und bei Bedarf ergänzt.

6. Kontrollprüfungen im Handel
Auch nach der erfolgreichen Zertifizierung eines Textilprodukts überprüft OEKO-TEX® anhand von Stichproben, ob die im Handel erhältlichen Artikel mit OEKO-TEX® Label die geforderten Kriterien einhalten.

7. Die Gültigkeit eines OEKO-TEX® Labels kann anhand der darauf angegebenen Prüfnummer vom Verbraucher jederzeit selbst im Internet überprüft werden.
(www.oeko-tex.com/gueltigkeitspruefung)

 

Vier Produktklassen

Die OEKO-TEX® Schadstoffprüfungen richten sich immer nach dem tatsächlichen Gebrauch des jeweiligen Produkts. Entsprechend unterscheidet der OEKO-TEX® Standard 100 vier Produktklassen.

Produktklasse I
Textilien und textile Spielwaren für Babys und Kleinkinder bis zu 3 Jahren.

Produktklasse II
Textilien, die mit einem großen Teil Ihrer Oberfläche direkt mit der Haut in Kontakt kommen

Produktklasse III
Textilien, die nicht/ nur mit einem kleinen Teil Ihrer Oberfläche mit der Haut in Kontakt kommen.

Produktklasse IV
Ausstattungsmaterialien für Dekorationsartikel

Alle über MBW zu beziehenden OEKO-TEX® Artikel sind ausschließlich nach Produktklasse I getestet.

Suche

Lagerbestand

Testinstitute

Unsere Produkte werden regelmäßig von unabhängigen Testinstituten geprüft.

Bei der Prüfung unserer Reflexartikel arbeiten wir eng mit dem TÜV Rheinland zusammen.

Buereau Veritas ist einer unser ständigen Partner im Bereich der Produktsicherheit

Die OEKO-TEX® Schadstoffprüfungen umfassen mehr als 100 verschiedene Parameter und gehen über gesetzliche Forderungen deutlich hinaus.

Unsere Schmoozies® werden von Hermes Hansecontrol auf Herz und Nieren geprüft.

Das ToyProof-Zertifikat vom TÜV Rheinland belegt, dass unsere Sympathieträger auch von Kindern bedenkenlos bespielt werden dürfen. Viele MiniFeet®-Artikel sowie einige Schnabels® tragen dieses Zertifikat mit stolz.

Auf die Erfahrung der finnischen Behörden wollen wir nicht verzichten.

Das TÜV-Proof-Zeichen steht für zertifiziertes Qualitätsspielzeug.

Kontakt

Nach oben
Schutzrechtshinweise | Wichtig zu wissen | Impressum